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Spielregeln: Domino

Wie spielt man Domino

Geschichte

Domino ist ein traditionelles Brettspiel, das womöglich vom Würfelspiel abstammt. Obwohl die Ursprungsversion wahrscheinlich vor sehr langer Zeit im Fernen Osten entwickelt wurde, scheint die heutige Form in Europa erst Mitte des 18. Jahrhunderts bekannt geworden zu sein, als sie von den Italienern eingeführt wurde.

Domino ist vor allem in den lateinamerikanischen Ländern beliebt, vor allem in der hispanischen Karibik (Puerto Rico, Kuba usw.).

Ziel des Spiels

Um Domino zu spielen, braucht man 28 rechteckige Dominosteine. Jeder Stein ist in 2 Hälften unterteilt und mit einer Augenzahl von 0 bis 6 versehen. Das komplette Set von Dominosteinen deckt alle möglichen Kombinationen dieser Zahlen ab.

Es ist ein Spiel für 2, 3 oder 4 Einzelspieler oder auch für zwei Paare.

Ziel des Spiels ist es, alle Dominosteine vor den Gegnern auf dem Tisch zu platzieren und die meisten Punkte zu sammeln. Der Spieler, der eine Runde gewinnt, erhält die Punkte, die sich aus der Summe der Punkte auf den Steinen ergeben, die von seinen Gegnern nicht gesetzt werden konnten.

Das Spiel endet, wenn ein Spieler oder ein Spielerpaar die in den Tabellenoptionen angegebene Punktzahl erreicht hat.

Spielregeln

Jeder Spieler bekommt zu Spielbeginn 7 zufällig gezogene Dominosteine. Falls weniger als 4 Spieler an dem Spiel beteiligt sind, bleiben die restlichen Spielsteine in der Reserve übrig.

Der Spieler mit dem höchsten Dominostein beginnt die Runde (bei 4 Spielern beginnt also immer derjenige mit der Doppel-6). Wenn keiner der Spieler diesen Stein hat, beginnt der Spieler mit dem nächsten höchsten Dominostein. Ab diesem Moment kommen die Spieler abwechselnd zum Zug und zwar in der Reihenfolge gegen den Uhrzeigersinn.

Der Spieler, der die Runde beginnt, idt der „Vorhand-Spieler“. Dies ist ein wichtiges Konzept für die Dominostrategie, da der „Vorhand-Spieler“ normalerweise einen Vorteil während der Runde hat.

Spielverlauf

Jeder Spieler, der an der Reihe ist, muss einen seiner Spielsteine passend zu einer der beiden offenen Enden der Steinkette anlegen, so dass die Punkte auf der angelegten Seite seines Spielsteins mit den Punkten auf dem Enden der Steinkette übereinstimmen. Die Steine mit der gleichen Augenzahl (genannt auch Pasch oder Doppelsteine) werden kreuzweise gelegt, damit sie leichter zu finden sind.

Sobald ein Spieler einen Stein gelegt hat, ist sein Zug beendet und der nächste Spieler ist dran.

Kann ein Spieler keinen seiner Steine anlegen, muss er so viele Steine wie nötig aus der Reserve nachziehen. Wenn sich keine Steine in der Reserve befinden, ist der nächste Spieler an der Reihe.

Das Ende einer Runde

Die Runde wird fortgesetzt, indem die Spieler ihre Spielsteine setzen, bis eine der folgenden Situationen eintritt:

  • Domino

Wenn ein Spieler seinen letzten Dominostein an die Steinkette anlegt, gewinnt er die Runde. Wenn das Spiel von Einzelspielern gespielt wird, zählt der Rundengewinner die Augenzahlen aller seiner Gegner zusammen. Beim Paarspiel werden die Punkte aller Spieler addiert, auch die des Partners.

  • Schließung

Es gibt Fälle, in denen keiner der Spieler das Spiel fortsetzen kann. Dies geschieht, wenn die Endzahlen bereits 7 Mal gespielt wurden. Dann gilt das Spiel als abgeschlossen. Die Spieler zählen die Augenzahlen auf ihren verbleibenden Steinen und der Spieler bzw. das Paar mit den wenigsten Punkten gewinnt. Dann werden die Punkte für den Punktestand auf die übliche Weise zusammengezählt.

Es kann auch sein, dass zwei Spieler dieselbe Augenzahl haben, in diesem Fall gewinnt der „Vorhand-Spieler“ oder derjenige, der daneben sitzt.

Die weiteren Runden

In den weiteren Runden wird das Spiel von dem nächsten Spieler, nach dem „Vorhand-Spieler“, begonnen. Dieser kann einen beliebigen Stein aus seiner Hand auf den Tisch setzen, auch wenn es kein Doppelstein ist.

Das Ende des Spiels

Das Spiel endet, wenn ein Spieler oder ein Spielerpaar die in den Tabellenoptionen angegebene Punktzahl erreicht hat.

Domino Spielregeln